Grundsteinlegung für das neue IMBIT

IMBIT, das steht für „Institute for Machine-Brain Interfacing Technology“ – das neue Forschungsgebäude auf dem Campus Flugplatzareal der Universität Freiburg. Am Mittwoch, den 17. Januar 2018 hat Finanzministerin Edith Sitzmann den Grundstein für den Neubau gelegt. Ziel der Forschung an diesem neuen Institut sind robotische Assistenzsysteme, die rein mental angesteuert werden können. Im IMBIT werden Forschergruppen aus den Ingenieurwissenschaften, Informatik und Robotik, Neurowissenschaften und Medizin zusammenarbeiten. Das garantiert eine hohe fachliche Expertise. Ziel ist es, praxistaugliche Anwendungen für Patientinnen und Patienten mit bisher nur schlecht behandelbaren Gehirn- und Nervenerkrankungen zu entwickeln.

Der Neubau hat eine zweigeschossige Robotikhalle, einen Veranstaltungsraum, Labore, Büros sowie Kommunikationszonen. Über das Nahwärmenetz des Heizkraftwerks des Universitätsklinikums wird der Neubau mit Wärme versorgt. Die Gebäudehülle hat Passivhausqualität und die Lüftungsanlage erhält eine hoch-effiziente Wärmerückgewinnung.

Das neue Forschungsgebäude soll Ende 2019 fertig gestellt werden. Die Gesamtbaukosten betragen rund 31,5 Millionen Euro. Davon übernimmt der Bund mit seiner überregionalen Forschungsförderung knapp die Hälfte. Jeweils etwa 8 Millionen Euro investieren das Land aus dem Bauhaushalt sowie die Universität Freiburg.

Die PGMM ist bei diesem Projekt mit der Planung von Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik betraut.

Foto von links: Prof. Dr. Wolfram Burgard, Sprecher von BrainLinks-BrainTools, Edith Sitzmann, Ministerin für Finanzen Baden-Württemberg, Dr. Dieter Salomon, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg und Karl-Heinz Bühler, Leitender Baudirektor Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Freiburg, beim Verschließen des Grundsteins.

Quelle: Uni Freiburg, Fotograf Thomas Kunz

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