Baustart Metallurgie-Technikum HZDR HI Freiberg

Am 17. Oktober feierte das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) mit dem symbolischen Spatenstich den Baustart für das neue Technikum. Das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) gehörende Institut kooperiert eng mit der TU Bergakademie Freiberg und möchte mit dem neuen Technikum seine Forschungen zur nachhaltigen Gewinnung und zum Recycling strategischer Wertstoffe weiter ausbauen.

Der Neubau des Technikums besteht aus einer Versuchshalle und einem Kopfbau mit diversen Funktionsräumen. In der Versuchshalle werden Anlagen und Geräte für die gesamte Bandbreite metallurgischer Forschung, von der Pyrometallurgie (wärmegeführte Prozesse) bis zur Hydrometallurgie (wassergebundene Prozesse), aufgebaut. Hier wird mit Materialströmen zwischen einem und 500 Kilogramm experimentiert, was etwa der Lücke zwischen Labor und Industriemaßstab entspricht.

Das neue Technikum wird den Forschern Raum und Möglichkeiten bieten, unterschiedliche metallurgische Prozesse praxisnah miteinander zu kombinieren. Komplexe und digital vernetzte Extraktions- und Rückgewinnungsverfahren werden sich bis ins Detail analysieren lassen, vom Laborexperiment bis zur Praxisreife.

(v.l.n.r.): TU-Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht, die HIF-Direktoren Dr. Jens Gutzmer und Prof. Markus Reuter, Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange, Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger und der Wissenschaftliche Direktor des HZDR Prof. Roland Sauerbrey. Foto: HZDR/ Detlev Müller.

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