Bundeswehrkrankenhaus Ulm - Ein Projekt voller Herausforderungen

Nun ist es vollbracht: mit der Sanierung des Flachbaus Südwest und dem Erweiterungsbau wurde am Bundeswehrkrankenhaus Ulm ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen medizinischen Einrichtung gesetzt. Um den ständig wachsenden Anforderungen in der Gebäudetechnik und im Brandschutz gerecht zu werden, entschied man sich im Jahr 2003 zu einer Gesamtsanierung für rund 38 Millionen Euro.

Das Krankenhaus besteht aus vier Gebäudeteilen. Dem Versorgungsgebäude, dem Hochhaus sowie den beiden Flachbaubauten Südwest und Nordost. In den ambulanten, stationären und rehabilitativen Einrichtungen des Hauses werden sowohl militärische als auch zivile Patienten behandelt. 1571 Mitarbeiter stehen für die Patienten, auf einer Gesamtfläche von rund 200 000 Quadratmetern, zur Verfügung.

Zu den Herausforderungen dieses Projektes gehörte die Sanierung von 10 OPs im laufenden Betrieb in mehreren Abschnitten sowie die Anpassung auf den aktuellen medizinischen Bedarf in Hinblick auf eine hochwertige technische Ausstattung und eine optimale Patientenversorgung. Während der gesamten Sanierungsdauer konnte der Krankenhausbetrieb durch organisatorische und bauliche Maßnahmen aufrecht gehalten werden.

Der Erweiterungsbau des Krankenhauses ist längs ausgerichtet. Dadurch bekommen die OP-Säle einen hohen Anteil an Tageslicht. Diese angenehme Arbeitsatmosphäre ist für die hochkonzentrierten Aufgaben des Personals von Vorteil. Außerdem hat jede Ebene eigene Farbakzente so dass sich Patienten und Besucher besser orientieren können.

PGMM hat bei diesem Projekt die Sanierung der Sanitär-, Heizungs-, Kälte-, Dampf- und Feuerlöschtechnik sowie die Medien­versorgungs­anlagen geplant.

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