ZRT geht an den Start

Mit der feierlichen Einweihung des Zentrums für Radiopharmazeutische Tumorforschung am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) ging am 4. September das leistungsstärkste präklinische Zentrum Europas für die Entwicklung und Produktion von radioaktiven und radioimmunologischen Arzneimitteln an den Start.

Was vor 60 Jahren als Zentralinstitut für Kernforschung (ZfK) der DDR begann, wurde nach der Wende in enger Kooperation mit der Universitätsklinik Dresden als Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung unter der Leitung des HZDR weitergeführt und ausgebaut. Mit dem neuen Zentrum für Radiopharmazeutische Tumorforschung (ZRT), das über Labor- und Büroflächen von fast 2.000 Quadratmetern verfügt, erweitert und modernisiert sich die Ausstattung des Instituts. Hier sind erstmals alle Laborräume für chemische, biologische und physikalische Forschungsarbeiten, zertifizierte Reinräume für die Herstellung der radioaktiven Arzneimittel (Radiopharmaka), ein neuer Kreisbeschleuniger (Zyklotron) und Bereiche für die zeitgemäße Versuchstierhaltung sowie die Kleintier-Bildgebung in einem Gebäudekomplex vereint.

Dr. Eva-Maria Stange, vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst freut sich, dass sich Dresden in den letzten Jahren zum einem führenden Standort in der Krebsforschung entwickelt hat. Helmholtz-Präsident Prof. Otmar D. Wiestler ist stolz auf das hervorragende Abschneiden bei der aktuellen Begutachtung der Helmholtz-Zentren im Rahmen der Programmorientierten Förderung. Die beiden HZDR-Institute für Radioonkologie – OncoRay und für Radiopharmazeutische Krebsforschung haben bei den internationalen Gutachtern herausragende Bewertungen erhalten.

PGMM war bei diesem richtungsweisenden Projekt als Generalplaner mit den Gewerken Architektur, Außenanlagen, Statik, Thermischer Bauphysik, Schallschutz und der Technischen Gebäudeausrüstung, einschließlich Medizin- und Labortechnik beauftragt.

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