Foto: Dietmar Strauß Fotografie, Besigheim
Stuttgart

ARENA2036

    Auftraggeber

    Land Baden-Württemberg

    Forschungs­fabrik mit Produk­ti­onshalle

    Auf den Grundstücken der Universität Stuttgart plante die Vermögen und Bau BW vertreten durch das Univer­si­täts­bauamt Stuttgart und Hohenheim den Neubau eines Forschungs­campus. Die Bezeichnung "ARENA2036" steht für „active research environment for the next generation of automobiles". Dahinter verbirgt sich ein ambitio­niertes Forschungs­programm, um die "Wandlungs­fähige Produktion der Zukunft für funkti­ons­in­te­grierten Leichtbau" zu realisieren. Für das Forschungs­projekt sind Hallen­flächen unterschied­licher Größe und Höhe, Werkstätten, technische Messräume und Büros für Ingenieure, Forscher sowie Verwaltung notwendig.

    Die stützenfreie Hallen­fläche bietet Platz für unterschied­lichste Versuchs­auf­bauten einer wandlungs­fähigen Produktion mit frei konfigu­rierbaren Produk­ti­ons­schritten aus einer Kombination mit Mensch und Maschine. Im Sinne der Nachhal­tigkeit, der unvorher­sehbaren, rasanten Entwicklung des Automo­bil­marktes bietet der Entwurf ein modernes LOFT-Gebäude das die zukünftige Nutzung nicht vorschreibt, sondern diese ermöglicht und den Forschungs­standort im Bereich der Automo­bil­in­dustrie sichert und weiter­ent­wickelt.

    Bei dem Neubau handelt es sich um ein Hallen- und Bürogebäude für ca. 140 Mitarbeiter (exklusive der nutzer­spe­zi­fischen Sonder­nut­zungen). Das Gebäude gliedert sich in einen Kopfbau mit Verwal­tungs­funk­tionen, Foyer und Support­funk­tionen im östlichen Teil des Grundstückes sowie dem daran anschlie­ßenden Hallen­körper mit Anlieferung. Die beiden Gebäudeteile werden durch eine Brandwand in Achse T getrennt, die 5 m über Dach in der Horizontalen fortgeführt wird.

    Foto: Fotografie Dietmar Strauss Besigheim