Soziales Engagement

Weihnachtsspende 2020

PGMM spendet für einen sozialen Zweck, auch und besonders in diesem Jahr 2020

Anstelle von Weihnachtsgeschenken werden Hilfsprojekte und Einrichtungen an einem der elf deutschlandweiten Standorte unterstützt. Aus Leipzig kam dieses Jahr der Vorschlag, die Spende der AHB Berlin Leipzig gGmbH zukommen zu lassen und damit im Speziellen der Krisenwohngruppe Phönix.

Unterhält man sich mit den Mitarbeitern der Krisenwohngruppe Phönix in Leipzig, dann spürt man ihr Engagement, ihren Idealismus und die große Identifikation mit ihrer Arbeit.
Das merkten auch die PGMM Vorstände Peter Maag und Christoph Gingelmaier sowie Bereichsleiter Uwe Stüber bei der symbolischen Übergabe des Schecks, die auf Grund der aktuellen Situation mit Masken erfolgte.

Die Krisenwohngruppe Phönix ist eine Wohngruppe mit aktuell 10 Plätzen. „Zu uns kommen Kinder zwischen 0-6 Jahren, die aus verschiedenen Gründen nicht in ihren Familien leben, sondern in unserer Wohngruppe ein temporäres geschütztes Umfeld finden“, so Geschäftsführerin Juliane Preisigke.
Bis zu einem Jahr leben die Kinder hier. Das Konzept geht aber noch weiter. Vorgesehen ist ein intensives Coaching mit den jeweiligen Familien, sodass innerhalb des Jahres eine mögliche Verbesserung der Umstände gemeinsam erarbeitet werden kann. Dies geschieht alles in Absprache mit dem Jugendamt.

Die Phönix Wohngruppe erfüllt somit eine essenzielle Aufgabe. Sie bietet die Chance, jeden Fall individuell zu betrachten.

„Kinder haben keine Lobby“, sagt Teamleiterin Lydia Lasch. „Das merken wir besonders während der Corona Zeit.“ Ideen für den Einsatz der Spende gibt es daher auch schon viele. „Wir denken unter anderem an einen Raum, der den Kindern die Möglichkeit gibt, sich komplett zu entspannen. Dort spielen spezielle Beleuchtung und Musik eine Rolle. Des Weiteren könnten wir damit Ausflüge veranstalten, die sonst nicht möglich wären oder Sport- und Musikkurse für die Kinder anbieten“ ergänzt Lydia Lasch.

PGMM freut sich vor diesem Hintergrund besonders, die Spende in Höhe von 7.500 Euro in diesem Jahr an die Krisenwohngruppe Phönix zu übergeben.

Foto: Ronny Szpetecki, Gruppenbild mit Masken, Personen von v.l.n.r. Vorstand Peter Maag, Geschäftsführerin Juliane Preisigke, Teamleiterin Lydia Lasch, Vorstand Christoph Gingelmaier, Bereichsleiter Uwe Stüber

Weihnachtsspende 2019

Auch in diesem Jahr unterstützt PGMM wieder ein soziales Projekt mit einer Spende von 7.500 Euro. Die Wahl fiel diesmal auf die Jugendfarm Böblingen e.V.

Am 3. Dezember 2019 empfingen Iris Wersich, 1. Vorsitzende, ihr Mann Rudi Wersich, Kassenwart und zuständig für Bauaktivitäten und Elektroinstallationen sowie Bernd Fischer, der ehrenamtlich die Holzwerkstatt betreut, die beiden PGMM-Vorstände Christoph Gingelmaier und Peter Maag zur symbolischen Scheckübergabe. „Das Geld ist immer knapp und die Rechnungen für den Tierarzt und das Winterfutter müssen noch bezahlt werden. Der Scheck ist ein wahrer Segen für uns.“, freut sich Iris Wersich.

Beim Rundgang durch den Stall und die Räumlichkeiten der Jugendfarm erhielten die PGMM Vorstände einen Einblick in die vielfältigen Angebote, die auf der Jugendfarm für die Kinder und Jugendlichen bereitgehalten werden. Neben der Gelegenheit, ihre Freizeit in der Natur mit einem pädagogisch hochwertigen Rahmenprogramm verbringen zu können, ist Inklusion eines der wichtigen Ziele der Jugendfarm. Bei den vielen gemeinsamen Aktivitäten verschwimmen soziale, gesundheitliche, kulturelle und religiöse Hintergründe und die Kinder und Jugendlichen lernen sich respektvoll und vorurteilsfrei zu begegnen. „Hier wird tolle Arbeit geleistet, um jungen Menschen jeden Alters, mit oder ohne Beeinträchtigung, eine Anlaufstelle mit sinnvollen Freizeitaktivitäten zu bieten und damit Prävention gegen Kriminalität aus Langeweile zu betreiben“, sind sich beide Vorstände, selbst Familienväter, einig.

Foto v.l.n.r.: Peter Maag, Iris Wersich, Christoph Gingelmaier, Pony Casanova, Phoebe, Esel Frieda, Caroline, Lara, Mathea, Bernd Fischer, Esel Rocky

Foto: PGMM

Weihnachtsspende 2018

Bereits zum dritten Mal unterstützt die PGMM ein soziales Projekt mit einer Spende in Höhe von 7.500 Euro. Statt Weihnachtsgeschenke zu verteilen, ist die Geschäftsleitung der PGMM dazu übergegangen, jedes Jahr ein regionales Hilfsprojekt an einem der sieben deutschlandweiten Standorte zu unterstützen. Die Vorschläge hierzu kommen aus den Reihen der Mitarbeiter.

In diesem Jahr fiel die Wahl der PGMM Vorstände Peter Maag und Christoph Gingelmaier auf den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Dresden (AKHD). Den entscheidenden Anstoß gab ein Dresdener PGMM Mitarbeiter, der persönlichen Kontakt zu einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin hat und die Arbeit und das Engagement sehr bewundert.

Die symbolische Scheckübergabe fand am 15. November 2018 in den Büroräumen des AKHDs in der Nicolaistraße statt. Die Koordinatorinnen Heike Lebelt und Susanne Wetzel freuten sich sehr über die Spende, die durch Christoph Gingelmaier und den Dresdener Bereichsleiter Christian Fanslau überbracht wurde. Die Zuwendung soll der Absicherung der zahlreichen Angebote für die Betroffenen sowie der Ausbildung von ehrenamtlichen Helfern zugutekommen.

Christoph Gingelmaier und Christian Fanslau nutzten den Besuch, um einen Einblick in die Arbeit des AKHDs zu bekommen. So erfuhren sie, dass die Arbeit eine Vielzahl ehrenamtlich getragener Entlastungsangebote für lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche und ihre Familien umfasst. Dazu gehört die Begleitung und Unterstützung der Familien sowohl bei der Betreuung des erkrankten Kindes als auch bei der Betreuung der Geschwisterkinder sowie bei der Trauerarbeit. Die ehrenamtlichen Helfer kommen direkt zu den Familien ins Haus, unterstützen vor Ort oder begleiten die Familien bei Terminen außerhalb. Es werden unter anderem Familiennachmittage, Feste und Konzerte ausgerichtet sowie Kreativangebote für Geschwister in einer eigens dafür eingerichteten Werkstatt organisiert. Die Angebote sind für die Betroffenen kostenfrei, daher ist der AKHD auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Christoph Gingelmaier und Christian Fanslau sind beeindruckt von den Schilderungen über so viel freiwilliges Engagement und freuen sich, im Namen der PGMM mit der Spende einen Beitrag dazu zu leisten.

 

Bild: v.l.n.r.: Christian Fanslau, Heike Lebelt, Christoph Gingelmaier, Susanne Wetzel

Weihnachtsspende 2017

Anstelle von Weihnachtsgeschenken unterstützt die PGMM auch in diesem Jahr wieder ein regionales soziales Projekt mit einer Spende in Höhe von 7.500 Euro. In diesem Jahr wurde der Vorschlag aus den Reihen der PGMM-Niederlassung Hamburg umgesetzt. Dort hatte man von der außerordentlichen Arbeit des Hamburger Kinderhospizes Sternenbrücke gehört und Bereichsleiter Dieter Blumberg setzte sich dafür ein, dass die Weihnachtsspende dieser Einrichtung zukommt. Die PGMM-Vorstände Peter Maag und Christoph Gingelmaier waren schnell überzeugt. "Die Angebote und Hilfestellungen, die unheilbar kranken jungen Menschen und ihren Angehörigen dort zuteilwerden haben uns tief beeindruckt", sind sich beide einig.

Am 30. November 2017 empfingen Ute Nerge und Peer Gent, vom Vorstand der Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke, die 3-köpfige Delegation der PGMM, bestehend aus Peter Maag, Christoph Gingelmaier und dem Hamburger Bereichsleiter Dieter Blumberg, zur Übergabe des symbolischen Schecks. Tief bewegt nahmen Ute Nerge und Peer Gent die Spende entgegen: "Wir sind sehr froh, dass sich die PGMM in diesem Jahr dazu entschlossen hat, die Sternenbrücke zu unterstützen und danken von Herzen für die Anteilnahme an unserer Arbeit und die überaus großzügige Spende. Vielen, vielen Dank!"

Einer der Leitsätze der Sternenbrücken-Mitarbeiter lautet: „Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.“ Wir freuen uns, mit unserer Spende einen kleinen Beitrag hierzu leisten zu können.

v.l.n.r.: Christoph Gingelmaier, Peter Maag, Ute Nerge, Dieter Blumberg, Peer Gent

Weihnachtsspende 2016

Die PGMM hat die weihnachtliche Geschenkepraktik kritisch überdacht und möchte ab diesem Jahr einen neuen Weg gehen. Statt der bisher üblichen Kundengeschenke möchten wir uns verstärkt sozial engagieren und bedürftigen Menschen helfen, ein Stück mehr Lebensqualität zu erlangen. Besonders wichtig ist uns dabei die Regionalität. Reihum soll jedes Jahr in einer unserer Niederlassungen ein regionales Projekt gefördert werden. Den Start macht die Hauptniederlassung Böblingen mit einer Spende von 7.500 Euro an die Bürgerstiftung Böblingen. Der Betrag ist aufgeteilt in eine einmalige Spende zur Verwendung in den aktuellen Hilfsprojekten in Höhe von 5.000 Euro und in ein langfristiges Förderengagement als Stifter mit einer Einlage von 2.500 Euro.

Besonderen Eindruck machte auf uns die Vielfältigkeit des sozialen und gesellschaftlichen Engagements der Bürgerstiftung sowie das Ziel der Integration von Jung und Alt, Krank und Gesund, Behindert und Nichtbehindert sowie Einheimische und Ausländer. Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Böblingen Michael Fritz und Vorstand Rosemarie Späth freuten sich über den symbolischen Scheck.

 

Kinderpatenschaften

Seit 1998 hat die PGMM über die Hilfsorganisation Plan International bisher fünf Kinderpatenschaften in den Ländern Peru, Haiti und Burkina Faso übernommen.

Die Unterstützung der Patenkinder währt bis zu ihrem Eintritt in das Erwachsenenalter und wird von den Mitarbeitern aller Standorte getragen. Zusätzlich hat die PGMM eine Firmenpatenschaft für ein weiteres Patenkind übernommen. Mit unserem Engagement wird den Kindern u.a. der Schulbesuch, medizinische Betreuung und der Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht.

Fotos unserer kleinen Patenkinder Fadilatou aus Burkina Faso und Ange-Maline aus Haiti möchten wir an dieser Stelle nicht einfügen, um deren Persönlichkeitsrechte zu wahren.

Da die gesammelten Spenden unserer Mitarbeiter den Jahresbeitrag der Patenschaft regelmäßig übersteigen, können wir mit dem überschüssigen Geld zusätzlich konkrete Projekte in anderen armen Ländern fördern, wie z.B.:

  • die Anschaffung und veterinärmedizinische Versorgung einer kleinen Schafherde für Familien im Sudan,
  • die Anschaffung von Wassertanks mit solarbetriebenen Pumpen in Liberia,
  • die Anschaffung von Obstbaumsetzlingen für die Ernährungssicherung und der Unterstützung der Aufforstung in Sambia.

 

Deutsche Knochenmarkspenderdatei

66 Mitarbeiter der PGMM folgten dem Aufruf der Geschäftsführung und ließen sich als potentielle Stammzellenspender bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei DKMS registrieren. Auslöser hierfür war die private Registrierung eines Mitarbeiters, die zu einer Spende und in Folge zu einer lebensrettenden Maßnahme führte.

Dies nahm die Geschäftsleitung gerne zum Anlass, für alle Mitarbeiter, die sich ebenfalls registrieren lassen wollten, die Kosten von je 50,- Euro zu übernehmen. Insgesamt betrug die Spende 3.300 Euro.