Spatenstich KTI Dresden

Auf dem Areal des Landes­kri­mi­nalamtes (LKA) Sachsen / Neuländer Straße wurde am 6. Juni 2019 im Beisein von Finanz­mi­nister Dr. Matthias Haß, dem sächsischer Innenmi­nister Prof. Dr. Roland Wöller sowie dem Leiter Abteilung 6 des Landes­kri­mi­nalamtes KTI, Dr. Thomas Krieghoff der erste Spatenstich für das neue Kriminal­wis­sen­schaftliche und -technische Institut (KTI) feierlich begangen. Das KTI, das in den Neubau einziehen wird, versteht sich als zentraler Dienst­leister für die Landes­polizei. Es ist zuständig für die technische und kriminal­tech­nische Untersuchung und Bewertung von Beweis­mitteln. Jährlich erhält das Institut rund 10.000 Vorgänge, was ein Arbeits­auf­kommen von ca. 40.000 bis 50.000 Spuren­aus­wer­tungen bedeutet.

Die gut 120 Mitarbeiter im KTI beschäftigen sich unter anderem mit der Schuss­waf­fen­analyse, mit der Schrift­analyse und der Materi­al­un­ter­suchung. Zentrale Bedeutung für Strafver­fahren haben auch die DNA-Analyse, die Daktylo­skopie mit ihrem Archiv von Finger­ab­drücken sowie die gesamte Spuren­si­cherung. Auch Toxikologen, die sich mit Giften beschäftigen, Brand- und Explosi­ons­ex­perten, Textil­fachleute oder Falsch­geld­fahnder sind im KTI-Neubau unterge­bracht.

PGMM ist bei diesem Projekt mit der Planung der gesamten Technischen Gebäude­aus­rüstung einschließlich der Labortechnik beauftragt. Die Fertig­stellung des 60 Millionen Neubaus ist für 2022 geplant.

Foto: PGMM

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